BARF-Hundefutter

BARFen ist in aller Munde und wird bei vielen Hundeliebhabern immer beliebter. Der Begriff wird oft synonym mit der Rohfütterung verwendet. Es steht für eine Ernährungsweise, die sich möglichst nah an den natürlichen Ernährungsbefürfnissen des Hundes orientiert.

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BARF ist eine Abkürzung für “biologisch artgerechte Rohfütterung” oder wird aus dem Englischen mit “Bones and Raw Feed” abgeleitet. Es verrät damit auch schon die Hauptbestandteile der BARF-Ernährung: Knochen und rohes Fleisch. Anders als Trocken- oder fertiges Nassfutter stehen frische und rohe Zutaten auf dem Hundespeiseplan. Das bringt natürlich einige Vorbereitungen mit sich und wirft bei einigen Hundebesitzern, die damit anfangen möchten, Fragen auf. (hier verlinken)

Hinter BARF steht das Konzept, dass der Hund von Natur aus ein Karnivor, also ein Fleischfresser ist und damit auch hauptsächlich Fleisch fressen sollte. In freier Wildbahn haben Hunde früher kleine Tiere im ganzen gefressen und dann viele Tage lang gar nichts. Es widerspricht damit dem gängigen Füttern mit Fertigfutter, was oft als Hauptbestandteil Getreide enthält und mehrmals am Tag gefüttert wird.

Manche Hundebesitzer fragen sich, ob es nicht unhygienisch oder gar gefährlich sei, einem Hund rohes Futter zu geben. Für den Hund ist es das gesündeste. Sein Verdauungssystem ist darauf angelegt und roh bleiben die natürlichen Nährstoffe am besten erhalten. Werden Knochen oder Fleisch gekocht, verlieren sie wichtige Bakterien und Enzyme. Knochen zu erwärmen, macht sie sogar gefährlich für den Hund, da sie hart werden, schnell in scharfe Teile zersplittern und den Hund verletzen können. Deshalb sollten nie gekochte Knochen gegeben werden!

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Die Angaben über die genaue Zusammenstellung des BARF-Hundfutters variieren. Ein Richtwert ist, dass die Hauptbestandteile, das sind Knorpel und Knochen bei 60 bis 70 Prozent liegen sollte. Die weiteren Inhaltsstoffe sind Fleisch und Innereien. Auch Fisch und Gemüse kann gefüttert werden. Für eine ausgewogene Ernährung ist es ratsam, die Fleischsorten abzuwechseln. Geeignet sind Rind, Huhn, Pute, Lamm oder Schaf.

In Deutschland wird meist kein Schweinefleisch gefüttert, da vor einigen Jahren der Aujeszky-Virus auftrat, der für Hunde tödlich ist. In anderen Ländern, wie Finnland oder Schweden gibt es den Erreger nicht. Dort könnte man Schweinefleisch verwenden oder es von dort beziehen.

Ergänzt werden Knochen und Fleisch mit Gemüse, Obst und Ölen. Sie enthalten Vitamine, Ballaststoffe und weitere wichtige Nährstoffe, die die Verdauung des Hundes unterstützen.

Mittlerweile gibt es einige Hersteller, die tiefgefrorenes Barf-Hundefutter als Rohfleisch anbieten. Es muss dann nur aufgetaut werden und berücksichtigt meist bereits eine ausgewogene Nährstoffzusammenstellung. Erfahren Sie mehr: www.mushbarf.de/hundefutter

Hier können Sie auch mehr zum Thema BARF lesen: BARF – Wikipedia. Und Diskussionen rund um BARF finden Sie z.B. hier: BARF Diskussionen.

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