Warum ist BARF-Hundefutter gesund?

Hunde sind Fleischfresser und sie sollten dementsprechend gefüttert werden. Das heißt, sie brauchen das gleiche Futter, wie sie es in ihrer natürlichen Umgebung fressen würden. Dazu zählen Knochen, rohes Fleisch, Innereien und etwas Gemüse und Obst.

Mush branding imagesIndustriell gefertigtes Hundefutter besteht meist zu einem hohen Anteil aus Getreide, weil das billiger ist als Fleisch. Mittlerweile zeigen einige Studien, dass Getreide, vor allem Weizen, mit Gesundheitsbeschwerden des Hundes zusammenhängt, zum Beispiel Allergien oder Verdauungsbeschwerden. Zudem beinhaltet gängiges Fertigfutter oft viele Zusätze, Konservierungsmittel oder andere weiterverarbeitete Stoffe, die nicht in die natürliche Hundeernährung gehören.

Genauso wie beim Menschen hängen viele Gesundheitsprobleme mit einer schlechten Ernährung zusammen. Die meisten Hunde bekommen Nahrung, die sie in ihrem natürlichen Lebensraum nicht fressen würden und das hat Auswirkungen auf ihren Körper. Nach dem Wechsel zu BARF stellen viele Hundebesitzer erhebliche Verbesserungen fest, wie zum Beispiel beim Fell, dem Gebiss oder der allgemeinen Gesundheit. Auch unangenehme Symptome, wie schlechter Atem, Körpergeruch oder Verdauungsprobleme verringern sich häufig mit einer Barf-Ernährung. Viele Barfer berichten auch, dass Allergien verschwinden und dass Gewichtsprobleme sich geben.

Damit es Hunden gut geht, brauchen sie Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Mineralien. Damit sie alle diese lebenswichtigen Elemente erhalten, braucht es eine ausgewogene natürliche Ernährung, die bestenfalls aus einer Kombination aus Knochen und Fleisch von drei verschiedenen Tieren besteht.

Hunde erhalten ihre Energie aus Fetten, Eiweiß und Kohlehydraten. Das Fleisch enthält Eiweiße, die den gesamten Körper aufbauen und ihm Energie geben. Die Knochen helfen bei der Skelettbildung und helfen dabei, dass das Verhältnis von Calzium und Phosphor im Gleichgewicht bleibt. Die Knochen liefern dem Hund notwendige Mineralien.

Hunde sind in der Lage selbst Enzyme zu produzieren, sie benötigen aber auch weitere aus der Nahrung. Rohfleisch enthält viele Enzyme. Auch Innereien müssen Hunde fressen, damit alle Körperfunktionen richtig ablaufen können. Die Innereien in rohem Hundefutter beinhalten fettlösliche Vitamine und Enzyme, die lebensnotwendig für die Funktionen des Hundekörpers sind. Gemüse liefert Hunden viele wichtige Nährstoffe und sollte zwei bis zehn Prozent der Ernährung ausmachen. Gut geeignet sind zum Beispiel Spinat, Brokkoli, Möhren oder Salat. Gemüse, und auch Früchte enthalten Ballaststoffe, aber auch Kohlehydrate und wasserlösliche Vitamine.

Damit ein Hund alle Nährstoffe bekommt, die er braucht, sollten die Mahlzeiten ausgewogen sein. Für ein gesundes Hundefutter ist es ausreichend, verschiedene Fleischsorten innerhalb einer Woche abzuwechseln. Als Fleisch eignet sich Rind, Pute, Huhn, Schaf, Lamm, Ren und noch vieles mehr. Eine Barf-Mahlzeit sollte nur einmal am Tag gegeben werden. Für den Einstieg helfen Bücher über BARF oder es gibt auch Hersteller, die Rohfutter fertig anmischen.

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